frisch aufgesetzt


Eigentlich heisst es ja: never change a running system. Nur, welchen Anspruch hat man denn an ein laufendes System? Auf meinem Laptop – mittlerweile auch schon wieder fast drei Jahre alt – konnte ich noch Mails schreiben, Dokumente bearbeiten, etwas Grafik machen, etc. Arbeiten konnte ich also noch gut. Doch bis das System zum arbeiten bereit war, vergingen sicher jeweils fünf Minuten. Auch Windows 7 scheint die schlechte Angewohnheit zu haben, sich nach einem Jahr zuzumüllen. Etwa genau so lange ist es nämlich her, seit ich die ganze Übung einer frischen Installation des Betriebssystems und aller Programm das letzte mal gemacht habe. Das ganze dauert dann jeweils so einen Tag: Daten sichern, formatieren, frisch aufsetzen, Treiber suchen, Programme installieren, Benutzernamen und Passwörter zusammen tragen, langsam wieder produktiv werden. Ja, nun gegen Mitternacht zu bin ich so langsam durch. Ich hoffe nur, dass das die letzte solche Übung war. Denn ich träume schon lange von einem MAC, da scheint das nämlich nicht nötig zu sein, oder?

4 Kommentare zu „frisch aufgesetzt

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  1. Nein, der hat das nicht nötig. In sieben Jahren Mac nicht ein einziges Mal und immer automatisiert die letzte Installation zum neuen Mac komplett übernommen. Für mich eines der ganz großen Vorteile. Ich möchte keine Minute mehr mit so etwas verbringen.

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  2. hm,…hm,…überlegungen…

    wenn es keine Alternative gäbe, dann wärst Du doch wohl mit dem „status quo
    “ zufrieden, oder ?
    woher kommt Dein Gedanke zur veränderung, zum „upgrade“…?

    nicht falsch verstehen lieber Boris,
    ich find es einfach ein recht anschauliches Beispiel, welches unsere eigenen, aus uns selbst kommenden „Bedürfnisse“ sind und dem gegenüberstehend, welche „Bedürfnisse“ uns immer wieder von aussen aufsuggeriert werden…

    p.s.: sei unbesorgt, die „bessere“ pc-welt wird für Dich dann schon noch was anderes haben…das Du dann brauchst…;-))

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    1. Es gibt halt Alternativen. Und bei meinen Überlegungen geht es mir nicht um Gadgets oder schöne Spielereien, sondern um Arbeitsproduktivität. Wenn ich jedes Jahr mehr als einen Arbeitstag investieren muss, damit mein Computersystem so läuft, dass ich produktiv und ohne mich zu ärgern arbeiten kann, dann ist das doch nicht so sinnvoll, oder?

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  3. hey, ich will Dir das ja nicht ausreden….;-)

    sondern , ich wollte dabei auch die geneigten Leser dazu anregen, sich, über sich selbst Gedanken zu machen…ganz generell…!!
    sei es über Konsumverhalten oder auch, damit zusammenhängenende, suggerierte Bedürnisse….

    ich stell mir z.B. schon öfters die Frage, ob ich etwas wirklich brauche…und dann gibt es ja immer noch die Möglichkeit, dass ich mir dieses „etwas“ einfach gönne….;-)

    zurück zu Deiner Antwort: in Deiner Bilanz sehe ich den Anschaffungsaufwand nicht berücksichtigt…;-)

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