Glauben entdecken


Der Glaube ist eine lustige Sache. Niemand kann genau sagen, was es ist. Jeder hat irgend etwas davon. Auf seine eigene Art und Weise. Und so ist Glaube etwas Persönliches – etwas, das es immer wieder neu zu entdecken gilt. Die einen mögen einwenden, dass sie an nichts glauben, Atheisten seien. Atheisten glauben in dem Sinne nicht an nichts, sondern an alles, ausser Gott. Und sowieso sind die meisten, die sich Atheisten nenne, eigentlich gar keine. Viel eher sind es Agnostiker. Sie schliessen die Existenz eines Gottes nicht aus, meinen einfach, dass man diese weder beweisen, noch davon wissen kann. Doch das braucht schon ein ganzes Mass an Denkarbeit, als echter Agnostiker zu enden. Die meisten Menschen verstecken sich lieber hinter einer Floskel, um sich die zwei grossen Lebensfragen nicht stellen zu müssen: Gibt es einen Gott? Falls ja, was hat das mit meinem Leben zu tun?
Der Glaube hat eine spezifische Richtung. Die einen glauben an sich selber. Die anderen glauben an eine bessere Zukunft. Wieder andere Glauben an das Geld oder die Selbstverwirklichung. Mein Glaube zielt zu einer Person: Jesus Christus – sein Leben und seine Botschaft. Dabei erlebe ich, wie spannend es ist, den Glauben in dieser Person immer wieder neu zu entdecken.

Letzthin habe ich mich mit einem Freund regelmässig getroffen, um zusammen diesen Glauben neu zu entdecken. Wir haben beide jeweils einen Text aus dem Johannesevangelium gelesen – genauer genommen jeweils eines der sieben Wunder, die Johannes aufgeschrieben hat. Und bei jedem Treffen, resp. jedem Wunder, haben wir uns gefragt, was dies über Gott, über Jesus, über uns Menschen und über meinen Glauben sagt. Das war ganz spannend! So spannend, dass ich das ganze nächstens wiederholen möchte. Vielleicht hast du Lust, mit anderen deinen Glauben neu zu entdecken? Du darfst gerne dabei sein.

6 Kommentare zu „Glauben entdecken

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  1. Also ich versteh schon lange nicht mehr, was um diesen Glauben für ein Traraaa gemacht wird. Wir haben einen Körper samt 6 Sinnen bekommen und werden in dem einen Leben doch gar nicht fertig all das zu erleben was es hier gibt. Warum soll ich da auch noch in einer fiktiven Gedankenwelt herumstolpern und an etwas glauben?
    Ich erlebe lieber! Auch den Gott, bzw. seine Schöpfung. – Wenn es kein Gott war, der das alles erschaffen hat ist es mir genauso Recht. Ich bin einfach dankbar für all das und bewundere es.
    Da brauch ich keine Bücher! Die Welt und Natur sind so übervoll mit Zeugnissen, dass es wunderbar ist, wie es ist …
    In diesem Sinne paradise your life ! 😉

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  2. stimmt payoli, nur liegt es am Geschöpf, in der Begegnung mit dem Schöpfer seine eigentliche Bestimmung zu finden.
    Glauben mag von den einen als fiktive Gedankenwelt verspottet werden – für andere ist es der Zugang zur Begegnung mit dem Schöpfer. Oder braucht es denn keinen Glauben, die Welt als etwas Wunderbares wahr zu nehmen?

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    1. Es geht nicht um ‚Gott‘ oder ‚Nicht- Gott‘ , sondern um ‚Glauben‘ oder Wissen/ Erkennen, Erfahren. Und insoferne braucht man keinen Glauben, um ‚die Welt als etwas Wunderbares wahr zu nehmen‘. Man kann sie als etwas Wunderbares sekündlich erfahren!

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      1. Ja, um die Welt jeden Moment als etwas Wunderbares zu erfahren, braucht es den Glauben an einen Gott nicht. Um daraus Sinn und Perspektive für den Alltag zu finden, jedoch sehr wohl.

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  3. Also 99,9999% aller Wesen brauchen weder einen ‚Glauben‘, noch ‚Perspektiven‘ und führen dennoch wunderbare Leben mit ‚Sinn‘, während die verschwindende Minderheit der Gläubigen dabei ist, die Welt zu ruinieren. Sie morden und führen Kriege, haben Krebs und Allergien, häufen Müllberge an und haben Drogenprobleme, – und das alles, obwohl sie ständig ihren Gott anrufen und ihre Waffen segnen!
    Der Gipfel der Absurdität: Gerade die ‚ungläubige‘ Weltbevölkerungs- Majorität lebt Gottes Schöpfung, braucht ihn deshalb auch nicht dauernd anzuwimmern und hat auch all die Probleme die die gläubig Zivilisierten haben, nicht 😉

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  4. ui, payoli, gewagte Aussagen.
    Die Paradoxität von Menschen, die trotz ihrer Religion Krieg führen, gilt es zu verurteilen. Aber wieso gleich alle in einen Topf werfen? Dieser Rundumschlag wirkt auf mich eher unreflektiert, gar beleidigend.

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