Tag 2 – Freetown


Super geschlafen, war auch nötig. Bin nur einmal aufgewacht. Hat ziemlich heftig geregnet. Das Wetter ist aber ziemlich. Der Strom hielt die ganze Nacht und so ist das iPhone wieder voll aufgeladen. Kurze Dusche. Kalt. Saukalt.
Frühstück mit Patrick. Bin froh, habe ich Kaffeepulver motgenommen. Patrick ist immer noch voll begeistert von seinem neuen Laptop. Er behandelt ihn wie seinen neusten Schatz.
Sam kommt zu Besuch. Wir haben ihm geholfen, ein Taxigeschäft zu starten. Daneben versucht er sich als Pastor. Langes Gespräch über Jüngerschaft. Ich stelle ihm vor allem
Fragen und bringe ihn so dazu, sein Lehrbasiertes und Pastorzentriertes Jüngerschaftsmodell zu hinterfragen. Lustig. Sam ist trotz allem sehr interessiert. Ich gebe ihm aber keine Antworten, sondern stelle einfach weiter fragen und vertraue darauf, dass der Prozess des Entdeckens ihm mehr hilft. Die Kernfrage für mich: wie viel vertraue ich als Leiter darauf, dass der Heilige Geist die Bibel für Menschen verständlich macht und sie so persönlich lehrt oder wann denke ich, dass es der Heilige Geist es nicht alleine schafft und die Leute dementsprechend meine Anweisungen und Erkenntnisse brauchen?
Gute Gespräche mit Patrick. Er erkundet seinen Laptop. Immer noch überaus happy. Wir sprechen über Möglichkeiten in Freetown, über Leiterschaftsschulungen, über Schlüsselpersonen, über Geschäftsideen.
Glorious bringt uns das Mittagessen. Reis mit Huhn, Fisch und Gemüse. Das Poulet ist am Knochen noch etwas rot. Ich esse es trotzdem.
Wir gehen los und besuchen Terri von Mercyships. Sie ist 72, sieht aber aus wie 60 und leitet voller Energie eine Klinik für Kinder, schwangere Mütter und Fistula-Patienten. Super Arbeit. Noch wichtiger sind aber ihre Einsichten über das Land und die Leute. Wir sprechen über die zögerliche Haltung der Leute, Verantwortung zu übernehmen. Bestätigung des Gesprächs vom Morgen: es lohnt sich, va mit Frauen zu arbeiten. Sie scheinen hier viel mehr bewegen zu wollen und zu können. Eine tiefe Dankbarkeit kommt auf, dass Gott uns eine so tolle Mitarbeiterin wie Glorious geschenkt hat.
Weiterfahrt umd kurzes Telefon mit Gwen von Transformation Education. Wäre super, wenn wir sie treffen könnten.
Jetzt unterwegs zum Vision West Africa Adult Education Center. Stehen lange im Verkehr. Hier geht einfach alles drei mal so lange. Entschleunigung ist angesagt. Immer noch im Auto und das Spiel fängt an. Ich hoffe, jemand gibt mit die Resultate durch. Hup Oranje. Muss wieder mal dringend auf die Toilette. Sollte weniger trinken.

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