Arschkarte


Tja, diese Karte hat heute für Valon Behrami wohl eine neue Bedeutung bekommen – und nicht nur für ihn, auch für die ganze schweizer Nationalmannschaft und für die ganze Schweiz – mit Ausnahme vielleicht von R.P., der Fussball hasst. Alle anderen haben sich wohl nur genervt heute – und dies ab einem Mann, der sich als Schiedsrichter wichtig tat. Die gelbe Karte in seiner Brusttasche sass von Anfang an locker. Nicht ahnen konnten wir, dass er für ein harmloses Foul, die Karte aus der Hosentasche ziehen würde. Spielt da vielleicht eine Lybisch-Saudische Connection und der lange Arm von Ghadafi reicht bis zum Schiedsrichter in Südafrika?

Der Ausdruck „Arschkarte“ kommt noch zu Zeiten des schwarz-weiss-Fernsehen. Der Zuschauer am TV sollte ja wissen, welche Farbe die Karte hat, und so wurde die Rote Karte in der Hosentasche verstaut und demnach, der geographischen Lokalisierung nach, Arschkarte genannt. Und eben diese Karte sah nun unser Valon. Eben noch für sein Comeback gefeiert, und jetzt unter der Dusche. Und Chile gewinnt 1:0. Eigentlich schön für Chile, ein Land das eben erst noch von einem Erdbeben erschüttert wurde. Ein Land, das nicht Banken, ein hohes Pro-Kopf-Einkommen und Schokolade hat, an die man sich zum Trost nach einer Niederlage noch wenden kann. Also freuen wir uns doch einfach mit Chile – und hassen den Schiedsrichter.

2 Kommentare zu „Arschkarte

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  1. Hm, hm. Ich wäre da bei solchen Äußerungen wegen den Ländern doch etwas vorsichtiger. Und bei dem letzten Satz definitiv auch. Hm, hm. Jesusmässig leben!??

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