Kirche


Gott wird nur in seinem Gegenteil, in der Gottlosigkeit und Gottverlassenheit, als „Gott“ offenbar. Konkret gesagt: Gott wird im Kreuz des gottverlassenen Christus offenbar.
Wird ein Wesen nur in seinem Gegenteil offenbar, so kann eine Kirche des Gekreuzigten nicht aus einer Versammlung von Gleichen bestehen, die sich gegenseitig bestätigen, sondern muss konstitutiv aus Ungleichen bestehen.

– Jürgen Moltmann

Die Geschichte von mir, uns, Jesus


Schaut auf Jesus. Die Dynamik des Evangeliums und die Person, die uns in diesen Seiten begegnet, ist einfach zentral und unersetzbar. Er ist immer eine Überraschung. Wir werden Jesus nie ganz begreifen. Er überfällt uns immer wieder aus einem anderen Winkel. Wenn du wissen willst, wer Gott ist, dann schau auf Jesus. Wenn du wissen willst, was es bedeutet, menschlich zu sein, dann schau auf Jesus. Wenn du wissen willst, was Liebe ist, dann schau auf Jesus. Und schau so lange hin, bis du kein Zuschauer mehr bist, sondern zu einem Teil des Dramas wirst, in dem er die Hauptfigur ist.

N.T. Wright in Gott macht alles neu von Marlin Watling

Gewaltlosigkeit als Zeichen des neuen Reiches


Wir verzichten auf Gewalt, weil wir die Herrschaft der Gewalt auf Erden nicht um einen einzigen Tag verlängern wollen. Gewaltfreiheit ist nicht eine Frage normgerechten Verhaltens, sondern eine Frage der Nachfolge. Sie ist der von Gott gewählte Weg zur Überwindung des Bösen in der Welt. Und derselbe Gott, der uns zur Gewaltfreiheit ruft, gibt uns auch die Kraft, sie auszuüben.

Kreuzigung und Auferstehung Jesu sind die Zusage, dass eine Macht in der Welt darauf hinwirkt, eine Niederlage in einen göttlichen Sieg zu verwandeln. In diesem Sinne scheitert Gewaltfreiheit nie, weil jede gewaltfreie Handlung den Einbruch der neuen Ordnung Gottes in die Welt offenbart.

– Walter Wink

Sich finden


Ich bin davon überzeugt, dass wir den Zugang zu unserem wahren Sein nur durch Gott finden können. Nur wenn wir in Gott ruhen, finden wir die Gewissheit, die innere Weite und die aufregende Freiheit, zu sein, wer wir sind – alles was wir sind, mehr als das, was wir sind und weniger als das, was wir sind.

– Richard Rohr

Das Du-Wort


Es ist die Selbstmitteilung des wahren Du, ohne das wir kein wahres Ich sein können.

– Emil Brunner in Wahrheit als Begegnung

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