Am Samstag ging es zurück an den Flughafen. Dieser liegt gegenüber von Freetown, getrennt von einer Meeresbucht. Von Makeni her kommend umfahren wir diese und vermeiden so die Überfahrt mit der Fähre. Die Strassen sind mittlerweile alle geteert und entlang dieser führt auch eine Bahnlinie, auf der einmal pro Tag ein gigantischer Güterzug etwelche Schürfprodukte an die Küste führt. Ich möchte gar nicht wissen, welche westlichen Firmen hier ein weiteres Entwicklungsland ausbeuten. Doch ohne diese Auslandinvestitionen gäbe es Vieles an Infratruktur hier nicht. In den letzten Jahren wurden viele Strassen und Brücken von chinesischen Firmen gebaut. Die Kredite dafür kommen auch aus China und so werden die Aufträge jeweils gleich wieder an Chinesische Firmen vergeben. Auf der einen Seite wird vermieden, dass wertvolles Kapitel im Korruptionssumpf versickert. Auf der anderen Seite werden neu-koloniale Abhängigkeiten geschaffen. Wenigsten stellen die Chinesischen Firmen mittlerweile einheimische Arbeiter an. Vor einigen Jahren haben sie noch alle Arbeiter, also nicht nur die Ingenieure und Aufseher, aus China eingeflogen.

Zum Abschluss noch eine kleine Geschichte zu unserem Dorfbesuch. Nach dem Meeting durfte ich zusehen, wie Palmöl gewonnen wird, wie man Reis stampft, welche Wirkung Palmwein hat und lernte, wieso man hier kein Huhn kaufen kann, obwohl viele frei herum laufen. Diese werden nämlich den Söhnen des Dorfes, wenn sie zu Besuch kommen, als Abschiedsgeschenk mit gegegeben. Ich war dann ab meinem Huhn doch etwas überfordert. Zum einen aus Rührung, dass sie mich als einen der Ihren adoptiert haben, zum anderen aus purem Mangel an Wissen, wo und wie ich das Huhn zubereiten soll. Die zweite Herausforderung hat mir Glorious dann dankbar abgenommen.


Kalangba ist eines der Dörfer in Sierra Leone, das ich bestimmt weder richtig schreibe, noch richtig ausspreche, noch je wieder alleine finden würde. Es befindet sich im Hinterland von Makeni und war das Ziel unserer gestrigen Reise. Die erste Hälfte führte uns über geteerte oder gewaltze Strassen, die zweite Hälfte über staubige Buschwege, oft gerade breit genug, dass das Auto durch reichte. Ganz am Ende war es dann, das Dorf, in dem Kamara geboren wurde und seine Grossmutter immer noch lebte. Es umfasst vermutlich etwa 30 Häuser, also um die 80 Erwachsene und geschätzte 300 Kinder. Unser Besuch war natürlich das Dorfgespräch und bald fand sich das halbe Dorf in der Schule ein. Mit Schule meine ich ein halbfertiges Gebäude, ohne richtige Wände, dafür mit Wellblechdach. Die Erwachsenen schleppten Stühle und Bänke an und bald war der ganze Raum voll mit lachenden Gesichter voller Erwartung. Hinter der Schule stapelten sich Blocks auf. Das sind aus Lehm und Sand gestampfte und an der Sonnge getrocknete Quader, die zum Bau von Häusern verwendet werden. Schnell wurde mir klar, dass daraus in den nächsten Wochen ein Kirchengebäude entstehen wird.

Das Treffen nahm seinen üblichen Verlauf. Die Kinder performten ein Lied – fast wie bei Sierra Leone sucht den Superstar. Kamara erklärte die Weihnachtsgeschichte und ermutigte die grossen und kleinen Dorfbewohner. Zweitere erhielten als Weihnachtsgeschenk einen Loli und ein kleines Pack Chips – und gemeinsam einen Fussball. Während die Kids mit ihrem neuen Ball geschäftigt waren – genau, sicher etwa hundert Kids mit einem Ball – blieben die Erwachsenen sitzen und erzählten ihre Geschichte. Einer nach dem anderen stand auf und dankte Glorious und Kamara, dass mit ihrer Hilfe in ihrem Dorf endlich eine Kirche entsteht. Ein älterer Mann erklärte, dass sein Vater der erste Christ in diesem Dorf war und sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als dass auch hier eine Kirche stehen darf. Ein anderer erklärte, dass er jeden Morgen mit einer Glocke die Dorfbewohner zum Frühgebet ruft und er sich so darauf freut, dass sie bald einen Ort haben, wo sie sich versammeln können.

Wie oft habe ich gepredigt, dass Kirche nicht das Gebäude ist? Kirche sind die Menschen, die sich am Leben und der Botschaft von Jesus orientieren und gemeinsam seine Mission leben. Und doch wurde mir an diesem Treffen im Hinterland von Sierra Leone neu bewusst, wie wichtig ein Gebäude sein kann. Für diese Menschen hier wird es der Ort sein, wo sie sich zurück ziehen können. Es wird ein Ort des Gebets und der Anbetung sein. Es wird ein sichtbarer Ausdruck sein, dass Gott sie nicht vergessen hat und Jesus auch für sie gekommen, gestorben und auferstanden ist. Ein einfaches Gebäude, dass sie daran erinnern wird, dass Jesus König ist und es in ihm eine Hoffnung gibt, die über dieses Leben hinaus geht.

Als letzter Stand der Imam des Dorfes auf und dankte uns, dass wir es möglich machen, dass in diesem Dorf eine Kirche entsteht. Er freue sich sehr, dass die Christen nun einen Ort haben, wo sie ihren Gott ehren und erleben können!

Makeni

30. Dezember 2016 — Hinterlasse einen Kommentar

Makeni ist die drittgrösste Stadt in Sierra Leone und seit etwa acht Jahren eine der Fokuspunkte unserer Arbeit in Sierra Leone. Daraus ist auch eine Vineyard entstanden. Zuerst im Hof von Glorious, und jetzt in einem Stadtgebiet, dass sich Three Miles nennt. Glorious hat vor etwas mehr als einem Jahr die Aktivitäten der Vineyard dorthin verschoben, da es in diese Stadtgebiet noch keine Kirche gab. Nüchtern betrachtet macht das keinen Sinn – denn Kirchen in Afrika leben oder besser überleben nur, wenn sie Christen der Mittelschicht anziehen können. Eine Kirche dort zu starten, wo Menschen arm sind, ist ein fruchtloses unterfangen. Doch als Vineyard ging es uns nie um das Programm oder die Zahlen im Gottesdienst, sondern um den Segen, den wir für das Umfeld sein können. Auch hier sind die Kids in der Überzahl. Die Eltern, oft Moslems, kommen nach und nach auch in den Gottesdienst oder nehmen am Literacy Programm teil. Neu aufgegleist ist auch ein Agriculture Program, das das Einkommen aller Familien im Umfeld verbessern und ihre Lebensbedingungen langfristig steigern soll. Es ist faszinierend zu sehen, was eine Kirche zusammen mit sinnvoller Entwicklungshilfe erreichen kann. Die Projekte werden gemeinsam von Vineyard Community Development und ORA Kinderhilfe getragen. 

Einer meiner Helden hier in Makeni ist Bakar. Er ist 23, verheiratet und hat zwei Kids. Um die Familie zu ernähren, arbeitet er morgens und abens auf seinem Feld. Während des Tages aber drückt er die Schulbank und holt seinen Schulabschluss nach. Die WAS-Abschlussprüfungen finden diesen Frühling statt. Falls er besteht, könnte er an einem College studieren.

Victoria und ihr Mann Philip sind weitere Helden hier. Sie leiten zusammen die Vineyard in Makeni. Philip wäre eigentlich ausgebildeter Lehrer, aber die Regierung hat seine erfolgreichen Abschlussprüfungen noch nicht bestätigt. Kamara, der selber Lehrer ist und eine Schule leitet, meinte, das könne bis zu sieben Jahren dauern. In der Zwischenzeit arbeitet er praktisch gratis in einer Schule, um Erfahrung zu sammeln. Am Abend unterrichten sie im Literacy Program und helfen bei den verschiedenen Aktivitäten der Vineyard.

Wie bereits an den anderen Orten haben wir auch hier mit den Kindern Weihnachten gefeiert. Viele von ihnen haben einen Bibelvers auswendig gelernt, den sie nun alle einzeln aufsagen wollten. Anschliessend sassen wir mit den Leitern zusammen und haben zugehört. Ihre Geschichten waren berührend, ihre Anliegen berechtigt. Sie wünschen sich vertiefteres Training in Theologie und Führung – einem Wunsch dem wir in den nächsten Jahren gerne nachkommen. Weiter wären sie sehr froh um ihr eigenes Gebäude. Es gab von verschiedener Seite Versuche, in dieser Community eine Kirche zu starten. Die meisten sind nach drei Monaten wieder abgezogen. Da die Vineyard nun aber schon über ein Jahr präsent ist und stetig wächst, haben die Dorfältesten der Kirche Land angeboten, um ihr eigenes Gebäude zu bauen. Alle wären bereit, anzupacken und das Gebäude gemeinsam zu errichten – sofern wir sie darin unterstützen könnten, das Baumaterial zu kaufen. Ein Wunsch, dem ich eigentlich sehr gerne nachkommen würde.


Makaimba ist ein afrikanisches Dorf, wie man es sich so gemeinhin vorstellt. Die einzelnen Lehmhütten stehen zufällig angeordnet, von Palmblättern abgedeckt. Das Wasser wird von einem weit entfernten Brunnen her gebracht, Strom ist inexistent. Der Boden ist sandig – das Dorf umrahmt von Palmen. Der Reis wird in der Sonne getrocknet, bevor er in einem Holzbottich mit einem Stampfer ausgetrieben wird. Auf grossen Tüchern wird Salz gewonnen, dessen Verkauf zum geringen Einkommen der Dorfbewohner beiträgt. Die Kinder spielen in meist dreckigen und verschlissenen Kleidern mit improvisierten Bällen oder anderen Gegenständen. Makaimba umfasst gemäss unserer letzten Zählung um die 350 Erwachsene und um die 800 Kinder. Diese teilen sich eine Schule mit drei Schulzimmern, einem Lehrer und null Unterrichtsmaterialien.

Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam, an diesem Ort eine Vineyard zu starten. Aber irgendwie fühlt es sich sehr richtig an. Die Kirche trifft sich jeweils unter einem Baum in der Dorfmitte zum Gottesdienst. Philips aus Makeni reist jeweils mit einem Motorbike als Miettaxi an, um Samson, den Dorfältesten, in seinen Aufgaben zu unterstützen. Zusammen mit dieser Vineyard konnten wir die Brücke am Eingang des Dorfes erneuern. Diese wurde jeweils während der Regenzeit weg geschwemmt und hat das Dorf über Monate abgeschnitten. Die neue Brücke aus Beton ist für alle Dorfbewohner ein grosser Segen. Mit dem Geld, was übrig blieb, wurde das Dach der Schule geflickt. Ein grosser Wunsch der Dorfbewohner ist weiter offen: ein eigener Brunnen.

Bei unserem Besuch in Makaimba durften wir mit den Kindern Weihnachten feiern. Anschliessend trafen wir uns mit den Dorfältesten zur Diskussion. Das ist einer dieser vielen Momente, wo ich einfach still sein und lernen darf. Glorious hat sehr souverän die wichtigen Themen angesprochen und in der Runde Lösungen erarbeitet. Zuerst ging es um die Frage der Schule. Es stellte sich heraus, dass eine Frau in der Runde selber in der Schule war und in der Schule mithelfen könnte. Ihr Mann musste aber damit einverstanden sein. So wurde auch er in die Runde geholt und in die Diskussion mit einbezogen. Nachdem sie sich über einen Betrag von 100’000 Leones pro Monat einig wurden (was in etwa 15 Franken sind), hat der Mann dem Engagement seiner Frau zu gestimmt. Kamara, einer unserer Mitarbeiter, hat weiter zugesagt, die Schule mit Material zu versorgen und den Lohn des bisherigen Lehrers, Samson, zu decken. Das zweite Thema betraf Philip. Er möchte mit seiner ganzen Familie ins Dorf umsiedeln, um selber in der Schule mitzuhelfen und die Entwicklung der Vineyard besser zu betreuen. Die Diskussion ging hin und her – und an einem Punkt standen alle Männer auf und entfernten sich. Ich dachte zuerst, jetzt lief etwas ganz schief – doch Glorious erklärte mir, dass sich die Ältesten zur Beratung zurück gezogen haben. Als sie wieder zurück kamen, meinten sie, dass Philip und seine Familie sehr willkommen ist, sie aber noch Zeit brauchen, um eine gute Lösung zu finden. Ein freies Haus, dass sie ihnen anbieten könnten, gäbe es nicht. Sie hätten aber viel Land, dass sie ihm geben könnten, um sein eigenes Haus zu bauen und auch Landwirtschaft zu betreiben, um seine Familie zu ernähren. Irgendwie mag ich diese Art, zu Lösungen zu kommen und ich bin gespannt, wie sich dieses Dorf weiter entwickeln wird und welchen Beitrag dazu die Vineyard spielen darf.

Sierra Leone

28. Dezember 2016 — Hinterlasse einen Kommentar

Bei der Einreise nach Sierra Leone wusste ich selber nicht, wie oft ich schon in Sierra Leone war. Ich schätze um die 15 mal – und es fühlt sich schon fast wie Heimat an. Vor mehr als 10 Jahren, als ich zum ersten mal mit meinem Freund Patrick Obumselu nach Freetown reiste, gab es noch keine direkten Flüge. Heute gibt es einige Fluggesellschaften, die mehrmals pro Woche nach Sierra Leone fliegen. Dieses mal flog ich mit Royal Air Maroc – ein unschlagbarer Preis und der Abflug am Abend gaben den Ausschlag. Die Ankuft um 4:15 Uhr morgens liessen es mich dann zwar wieder kurz bereuen. Am Flughafen wartete Kamara, einer unserer Mitarbeiter auf mich. Er hat die ganze Nacht am Flughafen verbracht. Die erste Fähre von Lungi nach Freetown ging erst um 8 Uhr und so haben wir beide noch eine Stunde im Auto vor uns hin gedöst.

Glorious erwartete uns bereits auf der anderen Seite. Als erstes besuchten wir ihre Tochter Theresa, mittlerweile 15 Jahre alt,  im Spital. Seit einem halben Jahr geht es ihr gesundheitlich sehr schlecht – Diabetes. Ein Mangel an guten Medikamenten und ärztlicher Betreuung führten schon zu mehreren Koma-Phasen. Wir besuchten Theresa auf der Intensivstation – einem kahlen Viererzimmer ohne die sonst üblichen medizinischen Apparate. Glorious meinte, dass die Pflegepersonen sie jeweils anrufen, wenn etwas nicht stimmt, damit sie in der Apotheke der Stadt die Lebenswichtigen Medikamente kaufen geht, damit sie weiter behandelt wird. Die bei Diabetes nötigen Stäbchen für den Bluttest kosten pro Anwendung um die einen Dollar. Glorious lässt jeweils nur ein paar im Spital zurück, da die Pflegepersonen sie sonst für andere Patienten verwenden und diesen dann verrechnen.

Der Plan ist, dass wir die ersten Tage in der Nähe von Freetown bleiben, um die Mitarbeiter in Grafton zu besuchen. Ich freue mich, Viktor und Hari wieder zu treffen, wie auch die Jungs unseres Fussballclubs, Vineyard F.C. Sie haben sich bis ins Halbfinal des Cups gespielt.

Meine erste Nacht im gewohnten Hotel 5:10 war eher unruhig. Ich konnte zwar ein paar der Stunden der Vornacht im Flugzeug nachholen, bin aber immer wieder wegen Juckreiz an verschiedenen Körperstellen aufgewacht. Zuerst dachte ich, dass es das Bettlacken oder meine kleinen Bettgefährten aus der alten Matraze seien – musste später dann aber fest stellen, dass ein Mosquito sich mit mir das Zimmer teilen wollte. Die Blutspur an der Wand nach erfolgreicher Jagd ist nun Zeuge der nächtlichen Stiche. Ich hoffe mal, das doofe Viech verschont mich mit Malaria…


Gestern waren wir zu Besuch in der Vineyard Grafton – unsere erste Vineyard in Sierra Leone. Vor drei Jahren halfen wir der jungen Kirche, ihr eigenes Gebäude zu errichten. Trotz vieler Rückschläge ist es einfach fantastisch, was in dieser kurzen Zeit alles geschehen ist. Das Fussball-Team hat sich toll entwickelt. Coach Williams macht einen super Job mit vielen Jugendlichen, die sonst einfach herumlungern würden. In Zusammenarbeit mit ORA finden jeden Abend Kurse für die Erwachsenen statt. Sie lernen Lesen und Schreiben und weitere wichtige Aspekte wie Gesundheitsversorgung, Ernährung, Familienplanung. Die Aktivitäten der Vineyard finden ein grosses Interesse, gerade auch bei Kindern. So waren gestern bei der Kinder-Weihnachtsfeier gefühlt 80 Kids mit dabei. Sie sangen, tanzten, hörten Geschichten und erhielten am Ende ein einfaches Menü aus Reis und Sauce. Ich habe viele glückliche Kids gesehen – auch ohne tolle Weihnachtsgeschenke.

Wir sassen in dieser Zeit draussen und nahmen uns viel Zeit zum Diskutieren und Planen. Victor ist der Pastor der Kirche, unterstützt von Coach Williams. Victor hat an seinem Wohnort Wellington bereits wieder eine neue Gruppe gestartet. Philips und seine Frau waren mit dabei, die die Vineyard in Makaimba betreuen. Und Mrs Maturi, die die Kids betreut und am Abend im Community-Program unterrichtet. Sehr gefreut hat mich eine Aussage von Williams: „wir sind nun ein echtes Team und treffen alle Entscheidungen gemeinsam.“

Ein grosses Anliegen ist die Entwicklungsmöglichkeiten der Boys vom Fussball-Club. Kaum einer wird den Sprung zum Profi oder sogar in eine europäische Liga schaffen. Die meisten sind aber bereit, handwerklich anzupacken und sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten, zum Beispiel als Lehrlinge in einem Metall-Bau-Betriebs. Eine Idee, die mit etwas mehr Planung und Startkapital rasch umgesetzt werden könnte.


Wieso wurde Gott Mensch? Im folgenden Video erkläre ich den klassichen Erklärungsversuch – auch dramaturgische Sicht genannt. Diese Sicht war in den ersten tausend Jahren der Kirche der hauptsächliche Erklärungsversuch: Gott wurde Mensch in Jesus, um wieder König dieser Welt zu sein.