was ich lese
Bücher sind meine Begleiter, meine Ratgeber, meine Ermutigung.
Meine Buchtipps – eine lesenswerte Auswahl
Belletristik:
- A Million Miles in a Thousand Years von Donald Miller
- The Shack: Novel von William P. Young
- Blue Like Jazz: Nonreligious Thoughts on Christian Spirituality von Donald Miller
- Divine Nobodies: Shedding Religion to find God by Jim Palmer
- Der Schrei der Wildgänse von Wayne Jacobsen und Dave Coleman
Leben mit Jesus:
- He Loves Me! Learning to Live in the Father’s Affection by Wayne Jabobsen
- Der Wilde Messias von Alan Hirch und Michael Frost
- Velvet Elvis: Repainting the Christian Faith von Rob Bell
- Jüngerschaft von David Watson
Gemeindebau:
- Organic Church: Growing Faith Where Life Happens (Leadership Network Publication) von Neil Cole und Leonard I. Sweet
- Die Zukunft gestalten: Innovation und Evangelisation in der Kirche des 21. Jahrhunderts von Michael Frost, Alan Hirsch, und Reinhold Scharnowski
- We are Family von Martin Bühlmann
- Wertvoll von Marcus Hausner und Martin Bühlmann
- Tanz auf der Fontäne: Christliche Spiritualität in der Postmoderne und der Zukunf von Jens Stangenberg
- Generation to Generation von Edwin H. Friedman
Persönlichkeitsentwicklung und Leiterschaft:
- Das Enneagramm von Richard Rohr und Andreas Ebert
- Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg
- Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Steven Covey
- Deutsch fürs Leben: Was die Schule zu lehren vergaß von Wolf Schneider
- A Failure of Nerve von Edwin H. Friedman
- Spiritual Leadership von Richard und Herny Blackaby
Kommentare
Sehr coole Bücher dabei spannend. Da beschäftigt sich wohl jemand auch mächtig mit Gemeinde und mit Soziologie
.
Mmmm, bei den Wildgänsen habe ich so meine Bedenken. Befürchte dass es der Gemeinde mehr schadet als es nützt und den “Freien Radikalen” wieder neue Munition liefert um gegen die Gemeinde und ihre Leiter zu schießen. Hätte das Buch zu meiner Zeit im Pietismus vermutlich sehr spannend gefunden. Heute als Gemeindeleiter in der Postmoderne könnte ich es eher auf den Mond schießen.
ich würde es noch hilfreich finden, zu wissen, was Dich bewegt, dieses Buch, im besonderen, auf Deinen Index zu setzen…
Auf Deine Frage kurz zu antworten ist nicht einfach. Ich versuche es trotzdem so kurz wie möglich zu machen.
Ich habe das Buch von einem Freund empfohlen bekommen. Dann habe ich es begonnen zu lesen. Anfänglich war ich super begeistert. Je mehr ich gelesen habe desto mehr ist es mir komisch geworden. Hab mich dann mit meiner Frau darüber ausgetauscht, die in der Zwischenzeit auch etwas darin gelesen hatte. Was wir dann im Gespräch festgestellt haben, ist, dass es den Geist der Autonomie, etwas überspitzt würde ich sagen der Anarchie beinhaltet. Und da ich seit fast 45 Jahren in Sachen Gemeinde unterwegs bin (mein Vater war Gemeindeleiter), ich davon 10 Jahre selbst Gemeindeleiter bin, weiß ich, welch verheerende Wirkung dieser Geist angerichtet hat. Wie viele Pastoren sind zerbrochen daran, dass Sie von Gemeindemitgliedern die diesen Geist atmen beschossen und angegriffen wurden. Wie viele komplette Gemeinden sind auf dem Weg geblieben – genau deswegen. Und aktuell erleben wir das um uns herum in vielen Gemeinden auch wieder. Eine ganz fatale Geschichte. Wenn die Menschen wirklich Freiheit suchen, dann brauchen sie nicht solche Bücher. Da reicht das Buch der Bücher um zu entdecken, dass vieles in den Gemeinden nicht rund läuft. Zusammenfassend: In den Händen starker Persönlichkeiten ist das Buch OK und kann auch Gutes hervorrufen. In den falschen Händen kann es fatale Folgen mit sich bringen. Nicht jedes Buch (auch in der christlichen Szene) braucht diese Welt. Und aus meiner Sicht gehört dieses Buch dazu. Das ist meine ganz persönliche Meinung dazu, die wie gesagt, immer auch subjektiv ist.
Martin, du hast recht. Das Buch hat so einiges an destruktiver Energie in sich. Ich denke, diese Energie ist gerade in Deutschland ziemlich fatal, da sie sich mit einem Leiterschaftsverneinenden Zeitgefühl paart. Ich als Schweizer hab da halt weniger Mühe mit Leiterschaft an sich und so reduziere ich die tendenziöse Kritik des Buches auch nicht auf den Leiter als Menschen oder Leiterschaft an sich. Im Gegenteil – ich mag Provokation und das Hinterfrage des Status Quo. In dem Sinne kann ich mich gut auf die von den Autoren zur Diskussion gestellten Fragen einlassen. Der Schwachpunkt des Buches liegt für mich viel eher darin, dass es kein Gegenmodell liefert. “Wenn es ein Christsein ausserhalb der programmgetriebenen Strukturkirche gibt, wie sieht dieses Leben denn aus und wird es der Lehre und dem Leben von Jesus Christus gerecht?”
Das Buch hat mir aber sehr geholfen, für mich selber auf genau diese Frage eine Antwort zu finden. Und in dem Sinne empfinde ich das Buch als wertvoll. Jeder nun, der das Buch nur als Munition für seine Pauschalkritik gegen Kirche und Leiterschaft verwendet, sollte vielleicht selber zuerst die offenen Fragen für sich beantwortet und in seiner Lebensrealität austesten, bevor er andere auf Grundlage dieses Buches verurteilt.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen was Du schreibst. Wie ich es geschrieben hatte: Es kommt darauf an, welchen Charakter und welche Persönlichkeit das Buch in die Hände bekommt. Wenn Gott es zum Guten gebraucht, dann will ich der Letzte sein, der etwas gegen das sagt, was Gott tut.
Nummer 2 auf Deiner Liste ist ja “Blue Like Jazz”. Ich habe Donald Miller und ein paar Leute aus seinem Umfeld in meiner Twitter-Timeline, und was von dort so kommt, hört sich sehr interessant an. Insofern überlege ich, das Buch auf meine Leseliste zu setzen. Kannst Du mal ein paar Worte dazu sagen, würde mich sehr interessieren?
Blue like Jazz ist das beste Buch von Don Milller – wobei alle anderen mit wenig Abstand folgen. Mir gefällt er sehr gut. Ich freue mich immer auf jedes seiner Bücher. Dann stürze ich mich ins Leseabenteuer. Ab der Hälfte nerve ich mich, dass ich die Hälfte schon durch habe und beim letzten Kapitel setzt die Trauer ein, dass ich schon fast durch bin. Die weicht dann aber der Freude, dass sicher bald wieder ein neues Buch von ihm raus kommt. Daher mein Fazit: wer Don Miller nicht gelesen hat, der hat was verpasst
OK, Buch ist auf dem Wunschzettel. Wird zwar noch ein Bisschen dauern, bis ich Langsamleser dazu komme. Freue mich aber darauf.